Adrian Laza

ADRIAN LAZA – im Interview ganz Fashionär!

Die Blitzlichter, der Applaus – die Luft knistert.

Schon als kleines Kind hat er im Schrank seiner Eltern nach Klamotten gewühlt, wie er selbst sagt. Das frühkindliche Übungsrepertoire von Adrian bestand aus ganz typischen Anzeichen dafür, auf welchen Weg sich der heute 18 Jährige einmal begeben sollte. Privat-Shootings ohne Rücksicht auf Verluste, bedenkt man all die genervten Gemüter aus engstem Kreise. Einem guten Freund aus Wien verdankt er sein erstes Casting. Dass man mit 15 keinen Profilauf absolviert, dürfte klar sein. Doch Talent will geformt werden. Mit einer Pleite in der Tasche ging er entschlossen voran. Blieb am Ball und wurde belohnt. Nicht immer so akzeptiert zu werden, wie man ist.

Adrian Laza
Quelle / Foto: Andresen Productions / Manfred Langer, Wien – Fashion Week Vienna

Eine schmerzhafte Tatsache, die in Sachen Rollspiel wahre Wunder bewirken kann. In der Hauptsache eher schüchtern und sensibel, wie er sich selbst beschreibt. Bodenständig, ein wenig verrückt, ein Träumer. Adrian besitzt etwas erfrischend Selbstbewusstes, mit spielerischer Leichtigkeit. Eine Mischung, die es nahezu fordert, Träume in die Realität zu wandeln. Aus ihm sprudelt die Kreativität nur so heraus. Er ist, wie er ist, 1,82 cm groß und unheimlich liebenswert. Eine Frohnatur. Man spürt die Faszination, bemerkt dieses Strahlen in seinen Augen, wenn er nur davon spricht.

Zitat: „Ich bin einfach glücklich und es macht mir einen Riesenspaß, wenn ich den Laufsteg betreten darf. Die Blitzlichter, der Applaus – die Luft knistert. Ein unbezahlbarer Moment, den ich in jeder Hinsicht genieße“.

Er ist sichtlich an seinen Aufgaben gewachsen und professionell genug. Zu wissen, was gut für ihn ist und wie weit er damit gehen möchte. Intuitiv folgt er seinem Gefühl und ist zutiefst von seinem Weg überzeugt.

Adrian Laza
Quelle / Foto: Andresen Productions / Michael Wittig – Duett mit Sonja Pamminger

Seine bisherigen Referenzen, unter anderem die Fashion Week Vienna, Art & Hair, VIENNA streets FASHION, CCA-Werbestars, geben ihm recht und sind nicht von der Hand zu weisen.

Zitat: „Ich folge einfach meinem Ziel, auch wenn es manchmal nicht unmittelbar sichtbar ist. Wenn Du nachts mit dem Auto von Hamburg nach München fährst, siehst Du auch nicht gleich den ganzen Weg. Wichtig ist, dass die Richtung stimmt“.

Größer, weitgreifender und spannend bezeichnet er die Modeszene in Deutschland. In seiner neuen Wahlheimat Magdeburg findet er die nötige Ruhe, um sich auf sein Abitur vorzubereiten.

Adrian Laza
Quelle / Foto: Andresen Productions / Kai Spaete – “It´s getting colder”

Ohne den Rummel, welchem er in Wien ausgesetzt war. Bei der Wahl einer dafür in Frage kommenden Einrichtung setzt er ganz und gar auf das internationale Gymnasium Pierre Trudeau. Die Begründung dafür ist mehr als passend und spiegelt nicht minder seinen Anspruch und das Ziel, welches er stets vor Augen hat.

Zitat: „Das Ziel der pädagogischen Arbeit ist die Ausbildung der Schüler zu Weltbürgern. Das finde ich reizvoll, denn ich liebe Europa mit seinem freien Geist und den grenzenlosen Nationen“.

Zurzeit ist er gerade dabei, einen Duft nach seinen eigenen Sinnen zu kreieren. Teamarbeit versteht sich. Schaut man auf sein Sternzeichen Zwilling, ist diese Wandelbarkeit schnell erklärt. Die Liebe zur Kunst und die Fähigkeit andere zu inspirieren, ist offenbar nicht nur Ausdruck eines guten Designers. Laza möchte dem Schauspiel, – Tanz, – und Gesangsunterricht mehr Beachtung schenken. Das Tonstudio, in welchem er demnächst seine erste CD aufnehmen wird, übernimmt dabei sicherlich einen Part der Entspannung und Regeneration. Mit einem Abi in der Tasche und Jobs auf der ganzen Welt, so sieht sich Adrain Laza in der Zukunft.

Adrian Laza
Quelle / Foto: Andresen Productions / Matthias Elze – “WAYOUT” der Nighttrain

Und wer einen ehrlichen Blick auf diesen talentierten jungen Mann riskiert, wird feststellen, dass diese Ansage nur ein Bruchteil von dem sein wird, was tatsächlich daraus erwachsen kann. Geplant sind Shootings in Hamburg, München, Barcelona, London und Paris. Das Label des verstorbenen britischen Modedesigners Alexander McQueen täte gut daran, dieses Talent für kommende Fashion Shows mit einzuplanen. Dessen Stil ist nahezu perfekt für ein aufstrebendes Model, welches durchaus Provokantes und Exzentrisches zu schätzen weiß.

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